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Kunstansatz pro (Selbst-)Begegnung – contra Zynismus

Edgar Leissing
Rolf Ohst
Uwe Fehrmann
Angela Rohde
Ralf Scherfose
Heiko Tiemann
Kerstin Arnold
Frank Christopher Schroeder
Raymond Unger

Remodernistisches Manifest

Einleitung:

Zum besseren historischen Verständnis der remodernistischen Bewegung folgt hier eine Übersetzung des englischen Original Manifesto von Billy Childish und Charles Thomson vom 1.3.2000. Aus Achtung vor den Remodernismus-Gründern veröffentlichen wir hier das komplette Manifesto – einschließlich seiner umstrittenen und „esoterisch“ anmutenden zweiten Hälfte (der Punkte 7 – 14). Insbesondere der zweite Teil des Manifestes ist sehr weltanschaulich - selbstverständlich wird auch hier von keinem Mitglied dieses Forums erwartet, sich mit allen Thesen zu identifizieren. Das Manifest ist im Kontext seiner Entstehung zu sehen.

Mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Charles Thomson. Quelle: www.stuckism.com

Im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts hat der Modernismus seine Orientierung Stück für Stück verloren, bis er letztendlich im krassen postmodernen Kommerz versandet ist. Zur rechten Zeit verkünden die Stuckisten die Geburt des Remodernismus. Die Stuckisten sind die erste remodernistische Künstlergruppe.

  1. Der Remodernismus nimmt die ursprünglichen Prinzipien des Modernismus und bringt sie wieder zur Anwendung. Das Hauptaugenmerk liegt auf Vision anstelle von Formalismus.
  2. Der Remodernismus schließt eher ein als aus. Er heißt Künstler willkommen, die sich selbst erkennen und finden wollen mithilfe künstlerischer Prozesse, welche danach streben zu verbinden und einzuschließen, anstatt sich zu entfremden und auszuschließen. Der Remodernismus erhält die spirituelle Vision der Gründerväter des Modernismus aufrecht und respektiert den Mut und die Integrität, mit der sie sich den Leiden der menschlichen Seele gestellt haben und diese mit einer neuen Kunst zum Ausdruck gebracht haben, einer Kunst, die keinem religiösen oder politischen Dogma mehr unterlag und die danach strebte, dem ganzen Spektrum der menschlichen Psyche Ausdruck zu verleihen.
  3. Der Remodernismus verwirft und ersetzt den Post-Modernismus, da dieser weder in der Lage war, sich mit den elementaren Fragen nach der Bedeutung des Menschseins auseinanderzusetzten, noch Antworten auf diese zu geben.
  4. Der Remodernismus verkörpert spirituelle Tiefe und Bedeutung und beendet ein Zeitalter bestehend aus wissenschaftlichem Materialismus, Nihilismus und spirituellem Bankrott.
  5. Wir brauchen nicht noch mehr dämliche, langweilige, hirnlose Zerstörung der Konvention, wir brauchen nichts Neues sondern Beständiges. Wir brauchen eine Kunst, die Körper und Seele mit einbezieht, die die Prinzipien anerkennt, mithilfe derer Weisheit und Einsicht im Laufe der Geschichte der Menschheit am Leben erhalten wurden. Dies ist die Wahre Aufgabe der Tradition.
  6. Der Modernismus hat sein Potential nie erfüllt. Es ist sinnlos 'post-' irgendetwas zu sein, wenn man noch einmal 'etwas' gewesen ist.
  7. Spiritualität ist die Reise der Seele auf Erden. Ihr allererstes Prinzip ist eine Absichtserklärung der Wahrheit ins Gesicht zu sehen. Die Wahrheit ist wie sie ist, unabhängig davon, wie wir sie gerne hätten. Ein spiritueller Künstler zu sein bedeutet, sich ohne wenn und aber unseren Projektionen zu stellen, den guten und den schlechten, den ansprechenden und den grotesken, unseren Stärken und unseren Schwächen, um uns selbst und dadurch unsere wahre Beziehung zu Anderen und unsere Verbindung zum Göttlichen zu erkennen.
  8. Bei spiritueller Kunst geht es nicht um ein Märchenland. Es geht darum die raue Oberflächenstruktur des Lebens zu greifen. Es geht darum sich den Schatten zu stellen und sich mit wilden Hunden anzufreunden. Spiritualität ist die Erkenntnis, dass alles im Leben einem höheren Zweck dient.
  9. Spirituelle Kunst ist keine Religion. Spiritualität ist das Streben der Menschheit sich selbst zu verstehen und durch die Klarheit und Integrität ihrer Künstler zu Ihrer Symbolik zu gelangen.
  10. Das Erschaffen von wahrer Kunst ist das Verlangen des Menschen, mit sich selbst, seinen Mitmenschen und seinem Gott zu kommunizieren. Kunst, die diese Themen außer Acht lässt, ist keine Kunst.
  11. Es sollte angemerkt werden, dass die künstlerische Technik von der Vision des Künstlers diktiert wird. Sie ist nur in dem Maße notwendig wie sie dieser entspricht.
  12. Die Aufgabe der Remodenisten ist es, Gott zurück in die Kunst zu bringen, aber nicht so wie Gott vorher war. Der Remodernismus ist keine Religion, aber wir erachten es als unerlässlich, den Enthusiasmus wiederzuerlangen (vom griechischen en theos, von Gott besessen sein).
  13. Wahre Kunst ist sichtbare Manifestation, Beweis und Wegbegleiter der Reise der Seele. Spirituelle Kunst bedeutet nicht, Madonnas oder Buddhas zu malen. Spirituelle Kunst ist das Malen von Dingen, die die Seele des Künstlers berühren. Spirituelle Kunst schaut oft nicht sehr spirituell aus, sie sieht so aus wie alles andere, weil in der Spiritualität alles andere enthalten ist.
  14. Wieso brauchen wir eine neue Spiritualität in der Kunst? Weil mit anderen auf bedeutsame Art und Weise in Verbindung zu treten die Menschen glücklich macht. Verstanden zu werden und sich gegenseitig zu verstehen macht das Leben lebenswert.

Zusammenfassung:

Jedem, der sich in einer ungestörten mentalen Verfassung befindet, ist klar, dass das, was heute ziemlich ernsthaft von der regierenden Elite als Kunst herausgegeben wird, den Beweis erbringt, dass die scheinbar rationale Entwicklung eines Ideengerüsts gänzlich danebengegangen ist. Der Modernismus basiert auf gültigen Prinzipien, aber die jetzt aus ihm gezogenen Schlussfolgerungen sind absurd.

Wir machen auf dieses Fehlen von Bedeutung aufmerksam, damit eine kohärente Kunst erreicht und dieses Ungleichgewicht ausgeglichen werden kann.

Es gibt keinen Zweifel, dass es eine spirituelle Renaissance in der Kunst geben wird, da es für die Kunst keinen anderen Weg geben kann. Es ist die Aufgabe des Stuckismus diese spirituelle Renaissance jetzt einzuleiten.

Billy Childish, Charles Thomson, 1.3.2000

Übersetzung: Frank Christopher Schröder

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Stuckistisches Manifest

Einleitung:

Auch dieses Manifest ist in seinem historischen Zusammenhang zu verstehen. Der Höhepunkt der stuckistischen Bewegung ist vorüber. Das Manifest ist unverkennbar noch sehr vom persönlichen Konflikt der Gründer motiviert, es ist weltanschaulich und in Teilen eng bis dogmatisch formuliert. Ungeachtet dessen kommt Billy Childish und Charles Thomson der Verdient zu als erste Künstler die marktbeherrschende Konzeptkunst kritisiert zu haben. In der Folge (von 1999 - 2009) gründeten sich immerhin 207 stuckistische Gruppen weltweit.

Mit freundlicher Genehmigung von Charles Thompson, Quelle: www.stuckism.com (est. 1999)


Logo Stuckism

Gegen Konzeptualismus, Hedonismus und den Kult des Ego-Künstlers

1. Stuckismus ist das Streben nach Authentizität. Indem er/sie die Maske der Schlauheit ablegt und zu dem steht, was er/sie ist, gestattet sich der Stuckist unzensierten Ausdruck.

2. Malerei ist das Medium der Selbstentdeckung, sie nimmt die Person voll und ganz durch ihre Prozeßhaftigkeit, Emotionen, Gedanken und Visionen in Anspruch, indem sie diese in ihrer ganzen unversöhnlichen Breite und allen Einzelheiten offenlegt.

3. Stuckism schlägt ein holistisches Kunstmodell vor. Hier treffen sich das Bewußte und das Unbewußte, Gedanken und Gefühle, Spirituelles und Materielles, das Private und das Öffentliche. Modernismus ist eine Schule der Fragmentierung — ein Aspekt von Kunst wird isoliert und übertrieben dargestellt — zum Nachteil des Ganzen. Das ist eine grundlegende Verzerrung menschlicher Erfahrung und stellt eine egozentrische Lüge dar. Stuckismus ist keine weitere Bewegung innerhalb des Modernismus: Es ist die Entkräftung sämtlicher Ausgangsbedingungen dieser Periode. Stuckismus ist eine Bewegung humanitärer Ideen, Inhalte und Kommunikation.

4. Künstler, die nicht malen, sind keine Künstler.

5. Kunst, die nur in einer Galerie als Kunst erkannt werden kann, ist keine Kunst.

6. Der Stuckist malt Bilder, weil es auf das Bildermalen ankommt.

7. Den Stuckisten beeindrucken keine schillernden Preise, er ist vielmehr von ganzem Herzen in den Prozeß des Malens eingebunden. Erfolg für den Stuckisten ist, morgens aus dem Bett zu kommen und zu malen.

8. Der Stuckist hat die Pflicht seine/ihre Neurose und Unschuld zu erkunden, indem er Gemälde anfertigt, sie in der Öffentlichkeit ausstellt und auf diese Weise die Gesellschaft bereichert, indem er eine gemeinsame Form individueller Erfahrung und eine individuelle Form einer gemeinsamen Erfahrung verfügbar macht.

9. Der Stuckist ist kein Karrierekünstler sondern ein Amateur (amare, Latein, lieben), der auf der Leinwand Risiken eingeht, anstatt sich hinter Ready-Mades (z.B. toten Schafen) zu verstecken. Der Amateur, weit davon entfernt, dem Professionellen unterlegen zu sein, steht an vorderster Front beim Experimentieren, völlig unbelastet von der Notwendigkeit als unfehlbar zu gelten. Fortschritte im menschlichen Bestreben werden von unerschrockenen Individuen gemacht, weil diese keinen Status verteidigen müssen. Anders als der Professionelle, hat der Stuckist keine Angst zu versagen.

10. Malerei ist geheimnisvoll, sie schafft Welten innerhalb von Welten, sie gewährt Zugang zu unbekannten psychischen Wirklichkeiten, in denen wir leben. Die Ergebnisse unterscheiden sich radikal vom verwendeten Material. Ein existierendes Objekt (z.B. ein totes Schaf) versperrt den Zutritt zur inneren Welt und kann nur Teil der physischen Welt, in der es sich befindet, bleiben, sei das Moorland oder eine Galerie. Ready-Made ist eine Polemik des Materialismus.

11. Post-Modernismus hat sich durch seinen voreiligen Versuch, das Schlaue und Geistreiche in der modernen Kunst nachzuäffen, in eine Sackgasse der Idiotie verrannt. Was einmal ein tiefgründiger und provokanter Prozeß war (wie Dadaismus), hat einer banalen Schläue, was kommerzielle Verwertbarkeit betrifft, Platz gemacht. Der Stuckist fordert eine Kunst, in der alle Aspekte menschlicher Erfahrung lebendig sind, und die es wagt, ihre Ideen vermittelst ursprünglicher Farbstoffe zu kommunizieren, und die sich selbst möglichst als überhaupt nicht clever wahrnimmt.

12. Gegen den Chauvinismus der Britart und des Ego-Künstlers. Stuckismus ist eine internationale Nicht-Bewegung.

13. Stuckismus ist Anti-ªismus´. Stuckismus wird kein Ismus weil Stuckismus kein Stuckism ist. Er ist steckengeblieben!

14. Britart, unterstützt von Saatchi, dem mainstream Konservatismus und der Labour Regierung, zieht den Anspruch, subversiv oder Avantgarde zu sein, ins Lächerliche.

15. Das permanente Streben des Ego-Künstlers nach öffentlicher Anerkennung führt zur ständigen Angst vor Versagen. Der Stuckist riskiert willentlich und mit Bedacht das eigene Versagen, indem er/sie es wagt, seine/ihre Ideen in Malerei umzusetzen. Während die Angst des Ego-Künstlers vor Versagen einen latenten Selbstekel hervorruft, erlebt der Stuckist durch seine Fehlschläge einenProzeß der Vertiefung, der zur Einsicht in die Sinnlosigkeit allen Strebens führt. Der Stuckist strebt nicht — was bedeutet dem, der man ist, oder wo man ist, auszuweichen —, sondern der Stuckist fühlt sich dem Moment verpflichtet.

16. Der Stuckist hat es aufgegeben, mühselige Spielchen mit Neuheit, Schock und Kinkerlitzchen zu spielen. Der Stuckist blickt weder rückwärts noch vorwärts, sondern ist mit dem Studium der menschlichen Verfassung beschäftigt. Die Stuckisten verfechten Prozeßhaftigkeit gegen Cleverness, Realismus gegen Abstraktion, Inhalt gegen Leere, Humor gegen Geistreichtum und Malerei gegen Selbstgefälligkeit.

17. Wenn es der Wunsch des Concept-Künstlers ist, immer clever zu sein, dann ist es die Pflicht des Stuckisten, immer falsch zu liegen.

18. Der Stuckist lehnt die Sterilität des Weiße-Wände-Galerien-Systems ab und fordert Ausstellungen in Wohnungen und moderigen Museen, die Zugang zu Sofas, Tischen, Stühlen und Tee erlauben. Die Umgebung, in der Kunst erlebt (nicht nur betrachtet) wird, darf nicht künstlich und nichtssagend sein.

19. Verbrechen durch Erziehung: Statt den Fortschritt im persönlichen Ausdruck durch angemessene Kunstprozesse zu fördern und so die Gesellschaft zu bereichern, ist das Kunsthochschulsystem zu einer glatten Bürokratie verkommen, deren oberste Motivation eine finanzielle ist. Die Stuckisten fordern eine offene Zulassungspolitik zu allen Kunsthochschulen, die sich an der Arbeit des/der Einzelnen orientierten, unabhängig von Schulbildung, oder dem Fehlen derselben. Wir fordern außerdem, daß ab sofort mit der Strategie reiche und untalentierte Studenten von zu Hause und aus dem Ausland an die Kunsthochschulen zu locken, Schluß gemacht wird. Wir verlangen darüber hinaus, daß alle Hochschulgebäude der Erwachsenenbildung und der Freizeitbeschäftigung der einheimischen Bevölkerung in den jeweiligen Einzugsgebieten zugänglich gemacht werden. Wenn eine Schule oder eine Hochschule nicht in der Lage ist, der Gemeinde in der sie zu Gast ist, Nutzen zu bringen, dann hat sie kein Recht geduldet zu werden. Wir verlangen hiermit das Recht, kreativer Möglichkeiten für alle!

20. Stuckismus umfaßt alles, was er ablehnt. Wir lehnen nur ab, was am Endpunkt endet — Stuckismus fängt am Endpunkt an!

Billy Childish, Charles Thomson

Die folgenden Künstler wurden dem Untersuchungsausschuß zur Aufnahme als Ehrenmitglieder der Stuckisten vorgeschlagen: Katsushika Hokusai, Utagawa Hiroshige, Vincent van Gogh, Edvard Munch, Karl Schmidt-Rotluff, Max Beckmann, Kurt Schwitters.

AGB

Allgemeine Nutzungsbedingungen (AGB) für die Nutzung von www.remodernisten.de

1.Vorwort

Remodernisten betreibt unter der Internetdomain remodernisten.de (sowie unter deren Weiterleitungen aus remodernisten.com, org, info, eu und net), sowie unter der Domain remodernismus.de (sowie deren Weiterleitungen aus remodernismus.com, org, info, eu und net) eine social community für Künstler. Es handelt sich um ein Kommunikations-Netzwerk über das die jeweiligen Mitglieder (nachfolgend „Nutzer“ genannt) den Kontakt zu anderen Nutzern aufbauen und über E-Mail kommunizieren können. Den Nutzern des Netzwerkes Remodernisten wird die Möglichkeit geboten Kontakt-Informationen über sich selbst zu veröffentlichen, die nur von Mitgliedern gelesen werden können. Jedoch: Name des Künstlers, URL zur Künstlerwebsite, Künstlerfoto und ein Werkbild sind öffentlich und auch für Nichtmitglieder einsehbar.

2. Geltungsbereich dieser AGB

2.1. Remodernisten ermöglicht den Zugang zum Remodernsiten Netzwerk und dessen Nutzung ausschließlich auf der Grundlage dieser vorliegenden Allgemeinen Nutzungsbedingungen. Sie regeln das Verhältnis zwischen der Betreiberin des Netzwerkes Remodernisten und den sich registrierenden Nutzern.

2.2 Die AGB gelten für sämtliche Inhalte, Funktionen, Anwendungen und sonstige Dienste, welche Remodernisten für das Remodernisten-Netzwerk zur Verfügung stellt. Es können für bestimmte Dienste ergänzende Nutzungsbedingungen gelten (nachfolgend „Zusatzbedingungen“ genannt). Remodernisten wird den Nutzern rechtzeitig von der Nutzung solcher Dienste auf etwaig bestehende Zusatzbedingungen hinweisen.

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Hacking-Versuche, d.h. Versuche, die Sicherheitsmechanismen zu umgehen oder zu überwinden, Daten jeglicher Art elektronisch oder manuell zu Missbrauchszwecken abzufangen, technisch oder inhaltlich zu stören oder auf sonstige Art außer Kraft zu setzen,

das Anwenden und/oder Verbreiten von Viren, Würmern, Trojanern, Brute-Force-Attacken, Zusendung unverlangter Werbenachrichten (SPAM),

sonstige Maßnahmen oder Verfahren, die störend auf sämtlicher zum Betrieb des Remodernisten Netzwerkes eingesetzter Hard- und Software eingreifen und/oder Remodernisten oder deren Nutzer schädigen können.

7. Rechteeinräumung

7.1 Mit der Nutzung des Remodernisten Netzwerkes räumt der Nutzer dem Remodernisten Betreiber unentgeltlich sämtliche erforderlichen Rechte ein, die von ihm eingestellten Inhalte über das Internet zugänglich zu machen und im Umfeld der veröffentlichten Inhalte Werbung, auch Zielgruppengesteuert, anonymisiert zu schalten.

Diese vom jeweiligen Nutzer eingeräumten Rechte erlöschen, sobald der Nutzungsvertrag endet oder die Inhalte aus dem Remodernisten Netzwerk entfernt werden.

7.2 Der Nutzer stellt Remodernisten von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte gegenüber geltend machen aufgrund einer Verletzung ihrer Rechte durch von dem Nutzer innerhalb des Remodernisten Netzwerkes eingestellte Inhalte der durch dessen sonstige Nutzung der zur Verfügung stehenden Anwendungen. Der Nutzer übernimmt hierbei die Kosten einer notwendigen Rechtsverteidigung von Remodernisten einschließlich sämtlicher Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Darüber hinausgehende Schadensersatzansprüche von Remodernisten gegenüber dem Nutzer bleiben unberührt.

8. Sanktionen der Remodernisten und sonstige Folgen bei Verstößen durch Nutzer

8.1 Remodernisten wird Sanktionen gegen einen Nutzer verhängen, wenn sich konkrete Anhaltspunkte dafür ergeben, dass ein Nutzer gegen gesetzliche Vorschriften, Rechte Dritter oder die guten Sitten verstößt. Des Weiteren behält sich Remodernisten vor, inkriminierte Inhalte auch ohne Vorankündigung zu entfernen.

8.2 Bei der Wahl der zu verhängenden Sanktionen wird Remodernisten die berechtigten Interessen des betroffenen Nutzers in die Entscheidung einbeziehen und unter anderem auch mit berücksichtigen, ob ein nur unverschuldetes Fehlverhalten vorliegt oder der Verstoß schuldhaft begangen wurde. Die folgenden Maßnahmen und Sanktionen kommen für Remodernisten in Betracht:

- Verwarnung eines Nutzers

- Teilweise und vollständiges Löschen von Inhalten eines Nutzers

- Ein-/Beschränkung bei der Nutzung von Anwendungen in der social community

- temporäre Sperrung eines Nutzers

- endgültige Sperrung eines Nutzers

- Forderung von Schadensersatz

sollte ein Nutzer gesperrt worden sein, ist diesem eine weitere Nutzung des Remodernisten Netzwerkes untersagt. Zudem ist einem gesperrten Nutzer verboten, sich erneut zu registrieren.

9. Haftung

9.1 Remodernisten übernimmt keinerlei Gewährleistung für die von ihren Nutzern eingegebenen Informationen oder von den Nutzern gemachten Aussagen. Weder im Bereich Mitglieder, noch im Bereich der Gästebücher. Remodernisten haftet nicht für die Pflichtverletzungen eines Nutzers gegenüber eines anderen Nutzers aufgrund zwischen diesen geschlossenen Verträgen.

9.2 Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist Remodernisten als Dienstanbieter nicht dazu verpflichtet, die übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen oder nach den Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Nutzer oder Informationen werden unverzüglich entfernt oder es wird der Zugang zu Ihnen gesperrt, sobald Remodernisten Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung eines Nutzers oder einer Information innerhalb des Remodernisten Netzwerks erlangt.

10. Datenschutz

Das Remodernisten Netzwerk basiert auf der freiwilligen Veröffentlichung von Daten und Inhalten, die für andere Nutzer und Besucher der Seite einsehbar sind. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten durch Remodernisten richtet sich nach den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Datenschutzerklärung bzw. -Einwilligung zur Nutzung der social community Remodernisten.

11. Schlussbestimmungen

11.1 Remodernisten ist berechtigt, nach Ankündigung innerhalb von vier Wochen per Email ihre Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf einen Dritten zu übertragen.

11.2 Es bestehen keine mündlichen Nebenabreden zwischen Remodernisten und den Nutzern des Remodernisten Netzwerkes.

11.3 Remodernisten behält sich vor, diese AGB jederzeit und ohne Nennung von Gründen zu ändern. Dem Nutzer werden die geänderten Bedingungen spätestens zwei Wochen vor deren Inkrafttreten per Email mitgeteilt. Die geänderten Bedingungen gelten durch den Nutzer als angenommen, wenn dieser nicht binnen 14 Tagen nach Empfang der Email Widerspruch einlegt.

Remodernisten
vertreten durch:

Raymond Unger
Ringbahnstraße 16-20
12099 Berlin

Diese Allgemeinen Nutzungsbedingungen für das Remodernisten Netzwerk gelten für alle Nutzer, die sich ab dem 20. Juni 2010 unter Zustimmung dieser AGB registriert haben.

Zitat

"Wir brauchen nicht noch mehr dämliche, langweilige, hirnlose Zerstörung der Konvention, wir brauchen nichts Neues sondern Beständiges. Wir brauchen eine Kunst, die Körper und Seele mit einbezieht."

Billy Childish, Charles Thomson

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