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Kunstansatz pro (Selbst-)Begegnung – contra Zynismus

Rolf Ohst
Ralf Scherfose
Heiko Tiemann
Raymond Unger
Uwe Fehrmann
Angela Rohde
Edgar Leissing
Frank Christopher Schroeder
Kerstin Arnold

Gründer Remodernisten

[Raymond Unger vor "Paradise Lost" | Lucas Cranach Preis 2011]

Raymond Unger lebt als bildender Künstler, Autor und Coach in Berlin. Als Maler erhielt Raymond Unger 2011 den internationalen Lucas Cranach Sonderpreis für Malerei. 2014 folgte eine Einladung des Europäischen Präsidenten José Manuel Barroso zur dritten Generalversammlung NEW NARRATIVE FOR EUROPE. Die Einladung erging an ausgewählte Intellektuelle, Wissenschaftler und Künstler, welche sich durch ihre Haltung, Engagement oder Tätigkeit für die Zukunft Europas einsetzen. Ungers großformatige Ölgemälde sind in Privatsammlungen in Moskau, Genf, Salzburg, Düsseldorf, Hamburg und Berlin zu sehen. Im Jahr 2010 gründete der Künstler das „Deutsche Forum für Remodernismus“, eine Künstlergruppe für professionelle Künstler mit selbstkonfrontativ–holistischem Kunstverständnis. Seit vielen Jahren leitet Unger die Aufnahmekommission des Berufsverbandes für bildende Künstler des Landes Berlin.

In den 1990er Jahren arbeitete Raymond Unger als Therapeut in eigener Naturheil- und Psychotherapiepraxis. Zuvor absolvierte er eine zertifizierte, dreijährige Vollzeitausbildung zum „großen“ Heilpraktiker. Im Anschluss erfolgten psychotherapeutische Zusatzausbildungen in Transaktionsanalyse und Neuro-Linguistischem Programmieren (GANLP, heute DVNLP e.V.). Während seiner Praxistätigkeit bekleidete Unger eine Dozentur für Naturmedizin an einer Hamburger Fachschule für Heilpraktiker. Im Jahr 2013 erschien sein 274 seitiges Sachbuch: "Die Heldenreise des Künstlers – Kunst als Abenteuer der Selbstbegegnung”, in dem der Künstler die Synthese seiner Tätigkeiten als Künstler und Therapeut darlegt.

Raymond Unger bezeichnet sich selbst als „Kriegsenkel“. Einen wesentlichen Grund für seinen selbstkonfrontativen Kunstansatz sieht Unger in der Aufarbeitung der „transgenerationalen Weitergabe des Kriegstraumas“ durch seine Eltern. Die Eltern des Künstlers sind klassische Vertreter der Kriegskind-Generation. Jedes Elternteil steht für eines der beiden unbewältigten Ur-Traumen der Nachkriegsdeutschen: Flüchtlingsschicksal mit Vertreibung aus dem Osten (Mutter des Künstlers) und Obdachlosigkeit durch Verlust der Hamburger Wohnung durch die Operation Gomorrha (Vater des Künstlers). In seiner Familienchronik „Die Heimat der Wölfe“ (Europa Verlag Berlin, März 2016), setzt sich Unger intensiv mit dem Thema auseinander.

Interview mit Ralf Sziegoleit und Raymond Unger (Kunstverein Hof)

Künstlerhomepage von Raymond Unger

Seminare und Coachings von Raymond Unger

Zitat

"Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht."

Caspar David Friedrich

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