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Kunstansatz pro (Selbst-)Begegnung – contra Zynismus

Frank Christopher Schroeder
Raymond Unger
Uwe Fehrmann
Rolf Ohst
Kerstin Arnold
Edgar Leissing
Heiko Tiemann
Ralf Scherfose
Angela Rohde

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Zitat

"Das Ziel der Kunst ist nicht ein veredeltes, intellektuelles Destillat – es ist das Leben selbst, intensiv und brillant."

Alain Arias Misson

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Kriegsenkel

Kriegsenkel

Seit der Gründung der Remodernisten wird immer deutlicher, dass viele Künstler mit selbstkonfrontativen Kunstansätzen der „Babyboomer-Generation“ angehören. Diese Generation, etwa zwischen 1960 und 1975 geboren, wird auch „Kriegsenkel“ genannt. Oft sind hier Sinn- und Selbsthinterfragung Teil des kreativen Prozesses. Hintergrund dieses Kunstansatzes kann ein eingeschränktes Emotions- und Empathievermögen bei der eigenen Elterngeneration sein. Dies ist ein häufiges Phänomen der Kriegskind-Generation, wenn Kriegstraumata (wie Vertreibung oder Bombardierung) unbearbeitet geblieben sind. Unbewusst suchen dann die Kinder der Kriegsgeneration (die Babyboomer) den Grund für ihre emotionale Vernachlässigung nicht bei ihren Eltern, sondern bei sich selbst. Die daraus entstehende Selbst-Infragestellung führt zu sehr spezifischen Kunst- und Lebenskonzepten. Zum Mechanismus der „transgenerationalen Weitergabe kriegsbelasteter Kindheiten“ ist in letzter Zeit viel geschrieben worden.

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Manifest

Was sind Remodernisten?

„Der Remodernismus nimmt die ursprünglichen Prinzipien des Modernismus und bringt sie wieder zur Anwendung. Das Hauptaugenmerk liegt auf Vision anstelle von Formalismus.“

„Der Remodernismus schließt eher ein als aus. Er heißt Künstler willkommen, die sich selbst erkennen und finden wollen mithilfe künstlerischer Prozesse, welche danach streben zu verbinden und einzuschließen, anstatt sich zu entfremden und auszuschließen.“

„Der Modernismus hat sein Potential nie erfüllt. Es ist sinnlos 'post-' irgendetwas zu sein, wenn man noch einmal 'etwas' gewesen ist.“

(Zitate aus dem englischen Manifest der Remodernisten)

[Foto oben: Remodernisten-Treffen Berlin 2011; von links nach rechts: Prof. Matthias Koeppel, Sooki Koeppel, Raymond Unger, Rolf Ohst, Uwe Fehrmann, Sabine Kasan.]

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Mitgliedschaft

Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft im Forum für Remodernismus ist unverbindlich, jederzeit kündbar und kostenlos. Wir sind kein Verein, keine Partei, keine Religion und keine Sekte. Allerdings ist dies ein kuratiertes Netzwerk für professionell arbeitende Berufskünstler, mit einem selbstkonfrontativem Kunstansatz. Wenn Sie in unsere Mitgliederliste eingetragen werden möchten, tragen Sie Ihre Anmeldungsdaten bitte hier ein. Wir sehen uns dann Ihre Homepage an und schalten Ihre Mitgliedschaft gegebenenfalls frei. (Ein Anspruch auf Eintragung besteht nicht). Eine Kündigung der Mitgliedschaft und Streichung aus unserer Linkliste ist beiderseits jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich (Siehe dazu auch AGBs).

Als professionelle Künstler wollen wir Zeichen setzten gegen die Blutleere des konzeptionell dominierten und vielfach sinnentleerten (Kunst-)Marktgeschehens der letzten Jahre. Ziel ist die Werbung und Verbreitung eines holistischeren Kunstverständnisses, siehe Definitionen.

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